Die Woche im Datenschutz (KW12 2012)

Sie können nicht alles lesen. Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (Online-Netzwerke, David Gill, EU, Standortfaktor, Reding, Vorratsdatenspeicherung, Facebook).

Sonntag, 18. März 2012

Online-Netzwerke: Facebook überholt Google. Einer aktuellen Studie zufolge sind Social Media Plattformen im Internetalltag für den Großteil der User weitaus bedeutender, als Suchmaschinen wie Google. Dabei können die User die andauernden Konflikte über den Datenschutz bei Facebook ebenso wenig davon abhalten, das Online-Netzwerk zu nutzen wie Werbebanner (…) zeigt eine PWC-Studie, veröffentlicht bei e-recht24.de…

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Montag, 19. März 2012

Gauck beruft Oberkirchenrat David Gill zum Staatssekretär. Gauck……berief den 45-jährigen Juristen in diese Position….einem der führenden Köpfe des Berliner Bürgerkomitees zur Aufarbeitung der Stasi-Verbrechen. (…) Sekretär des Ausschusses der Volkskammer, der die Auflösung der Stasi überwachte, (…) vermittelte zwischen Vertretern des Bürgerkomitees und den Beamten der Behörde (…). Gill studierte anschließend unter anderem in Philadelphia (USA) Jura. Zunächst wechselte er ins Bundesinnenministerium und dann zum Berliner Datenschutz-Beauftragten. Weitere Details bei pro-mediamagazin.de…

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Dienstag, 20. März 2012

Die EU-Kommission will mit einer europäischen Datenschutz-Richtlinie eine einheitliche Grundlage schaffen. Um ihren Inhalt zeichnet sich jedoch eine scharfe Auseinandersetzung ab. In der Debatte um eine europäische Datenschutzrichtlinie hat sich Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) für die Stärkung des deutschen Datenschutzrechts ausgesprochen. „Ich bin der Meinung, dass wir unser Datenschutzrecht erhalten und es nicht europäischem Recht unterstellen sollten“, sagte Friedrich am Dienstag in Berlin. “An Bewährtem und Gutem aus deutschen Landen wollen wir festhalten.” Der Sachverhalt dargestellt von hna-online.de…

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Mittwoch, 21. März 2012 (Frühlingsanfang. Nachtfrost.)

Das Internet ist ein globaler Treiber für die Wirtschaft. Doch in Deutschland bremsen Fachkräftemangel und hohe Anforderungen an den Datenschutz die Firmen aus. Zu wenige Fachkräfte, zu viel Angst vor Risiken und eine “kleinteilige Regelungswut” – Deutschland läuft Gefahr, das Internet zu verschlafen. Das ist das Fazit, das das Bundessymposium aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zog, zu dem der Wirtschaftsrat der CDU nach Berlin geladen hatte, lesen Sie bei welt.de…

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“Wie der Blinde von der Farbe” Man stelle sich vor: Eine EU-Kommissarin schlägt ein europaweites, von der EU-Kommission zu überwachendes Tempolimit auf 80 km/h vor. Eine Journalistin fragt sie nach ihren Fahrgewohnheiten. Die Kommissarin erklärt, sie fahre selbst kein Auto, um ihre Gesundheit zu schützen. Sie benutze lediglich ein Motorrad, da sie dort die Kontrolle habe. Von ihren Söhnen lasse sie sich über neue Technologien informieren. Aus CR-online.de

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Donnerstag, 22. März 2012

Die aus Brüssel angedrohte Klage beim Dauerstreitthema Vorratsdatenspeicherung stößt bei Deutschlands Datenschützern auf Kritik. Man sei über dieses Druckmittel der EU-Kommission «nicht besonders glücklich», sagte die Vorsitzende der Konferenz der Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern, Dagmar Hartge, am Donnerstag in Potsdam. Bericht bei der Augsburger Allgemeinen…

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Freitag, 23. März 2012

Facebook verschiebt Datenschutzänderungen. Facebook hat die für heute geplante Einführung der neuen Datenverwendungsrichtlinien verschoben. Seit 1 Uhr nachts sollten die Daten der Nutzer weitreichend in den Applikationen verwendet werden. Nach Protesten der Nutzer haben die Verantwortlichen dies aber verschoben, wie aus einer Mitteilung auf der Facebook Site Governance hervorgeht. “Die Phase, um Kommentare zu unserer vorgeschlagenen neuen Erklärung der Rechte und Pflichten abzugeben, ist abgeschlossen. Vielen Dank für deine Teilnahme. Wir werden im Laufe der nächsten Tage die Kommentare prüfen und dich über die nächsten Schritte informieren”, schreibt das abendblatt.de…

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Samstag, 24. März 2012

Gemeinsam mit US-Abgeordneten hat das soziale Netzwerk Facebook Arbeitgeber dazu aufgefordert, bei der Auswahl neuer Mitarbeiter nicht mehr auf private Internetkonten zurückzugreifen. Sollte ein Unternehmen in Zukunft dennoch nicht Abstand davon nehmen, so prüfe Facebook ein juristisches Vorgehen. Dies kündigte der für den Datenschutz verantwortliche Manager, Erin Egan, kürzlich in einem Interview an. Gizmodo.de weiß mehr…


Autor:
Eckehard Kraska

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