Die Woche im Datenschutz (KW 44 2011)

Sie können nicht alles lesen. Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (Cloud-Computing, Tracking, Schultrojaner, DNA, Datenangriffe, Staats-Datenschutz, Datenschutzkonferenz).

Sonntag, 30. Oktober 2011

Klare Sicht im Datennebel: Datenfallen beim Cloud-Computing. Laut Gesetz sind Unternehmen für den Schutz von Kundendaten verantwortlich – auch, wenn sie diese externen Dienstleistern anvertrauen. Mehr bei ftd.de…

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Montag, 31. Oktober 2011

Kleine Tipps gegen Browser-Tracking und Internet-Spionage. Auch für in IT-Fragen gänzlich ungeübte reguläre Internet-Nutzer mit dem Betriebssystem Windows ist mit einigen Maßnahmen das Ausmaß der flächendeckenden Internet-Spionage und Überwachung des Weltinformationsnetzes durch Konzerne und staatliche Behörden merkbar zu reduzieren. Radio Utopie zeigt wie. Um die Dimensionen des Internets einmal zu verdeutlichen, hier ein paar vom Programmierer Gary Hayes auf “Personalize Media” zusammengetragene Statistiken (Stand August 2011)…

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Dienstag, 1. November 2011

Die Schnüffel-Pläne von Staat und Verlagen an Schulen. Schultrojaner: Big Brother im Klassenzimmer. Die Pläne von Schulbuchverlagen, Schulserver mit Hilfe einer Schnüffel-Software nach illegalen Kopien von Schulbüchern zu durchsuchen, sorgen für eine Empörungswelle im Netz. (…) Idee und Ausführung des Gesetzes zu der Schul-Schnüffelsoftware sind so wirr und unausgegoren, dass es eigentlich nur einen Zweck dafür geben kann: Angst und Schrecken in Schulen verbreiten. Der Artikel bei bei meedia.de…

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Mittwoch, 2. November 2011

Österreichische DNA-Daten für die USA. Die USA sollen aufgrund eines Abkommens, das unter intensivem amerikanischen Druck abgeschlossen wurde, Zugriff auf DNA-Datenbanken, Fingerabdruckdateien und die Identitäten von Terror-Verdächtigen bekommen. Das Abkommen wird voraussichtlich noch dieses Jahr im österreichischen Nationalrat beschlossen. Die Datenschutz-Interessen der österreichischen Bürger bleiben dabei auf der Strecke, liest man bei futurezone.at…

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Donnerstag, 3. November 2011

Ernst & Young’s 2011 Global Information Security Survey. Großunternehmen weltweit schützen ihre sensiblen Daten häufig mangelhaft – Die Mehrheit der Unternehmen ist unzureichend auf Datenangriffe vorbereitet – Entscheidungsträger befürchten größere Gefahr der Datensicherheit durch externe Bedrohungen, mehr dazu bei all-about-security.de… Das “2011 Global Information Security Survey” ist hier zum Download verfügbar.

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Freitag, 4. November 2011

Staatlicher Datenschutz oder: Wie man den Bock zum Gärtner macht und Lehrer unter Generalverdacht stellt. Gibt es nun Beweise für die verfassungskonforme Ausgestaltung der polizeilichen Internet-Wanzen, die man landläufig als Staatstrojaner bezeichnet? Die Polit-Profis konzentrierten sich eher auf eine Umkehrung der Beweislast, statt für Transparenz zu sorgen. Die vom Chaos Computer Club (CCC) sezierte Überwachungssoftware sei veraltet und könnte nicht als Beweis für die Gesetzeswidrigkeit herangezogen werden. Was nun die Innenministerien von Bund und Ländern im Wege einer freihändigen Vergabe bei der Firma DigiTask in Auftrag gegeben haben, verschwindet in einem Nebel der Andeutungen. Blogbeitrag von ne-na.de…

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Samstag, 5. November 2011

Unter dem Motto “Datenschutz im globalen Zeitalter” tagte die 33. Internationale Datenschutzkonferenz vom 2. bis 3. November 2011 in Mexiko-Stadt, an der Datenschutzaufsichtsbehörden aus aller Welt teilnahmen. Interessante Details bei datensicherheit.de…


Autor:
Eckehard Kraska

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